Bruder Felix

„Menschen, denen ihr zuhört“, sagte der alte Herr Dachs, „berichten von ihren Erfahrungen. Jeder von euch kann selbst entscheiden, was er aus diesen Erfahrungen lernen will.

„Felix, mein Sohn“, sagte der alte Abt und schaute seinen Schützling traurig an. „Was machst du, wenn ich nicht mehr bin?“

Bruder Felix schaute ungläubig. Diese Vorstellung war für ihn fremd. Er hatte Pater Georg einen heißen Tee an das Bett gebracht und führte ab und zu die Tasse an seinen Mund.

„Aber du bist ja noch da, Pater, bist ja noch da, für mich da.“

„Mein lieber Felix“, Pater Georg legte seine Hand auf Felix Hände. Seine Stimme war schwach und zitterte. „Sehr lange kann ich es nicht mehr sein. Eines Tages wirst du allein sein, hier im Kloster.“

Felix wollte Abt Gregor beruhigen. Seine kleinen Augen verbargen sich in einem von unzähligen Falten überzogenen Gesicht, mit einer viel zu großer Nase und einem langen, weißen Bart. Er erinnerte sich an den Frühling, an das rasch wachsende Grün in seinem liebevoll gehegten Klostergarten, an das Erwachen neuen Lebens nach einem rauen Winter.

Es war bereits Anfang März und der Winter hat an Kraft verloren.

„Ich muss nur bis zum Frühling warten“, sagte Felix. „Dann kommst du wieder, alles Leben wieder. Ich muss ich nur warten, bis du kommst.“

Die beiden alten Männer schwiegen. Ihr ganzes Leben haben sie miteinander innerhalb der schützenden Mauern des kleinen Bergklosters verbracht. Der alte Abt war mit Bruder Felix allein.

Alle Brüder des Klosters waren nacheinander verstorben oder weggegangen, weil sie die winterliche Kälte nicht mehr aushalten konnten. Seit vielen, vielen Jahren waren keine Novizen mehr aufgenommen worden, und diejenigen, die früher einmal hier anfangen wollten, zogen bald wieder weg.

Spätestens, wenn die ersten Eisregen die Berge überzogen, zeigte es sich, dass das kleine Kloster nicht ausreichend beheizt werden konnte, um die Kälte aus den Räumen fernzuhalten. Das Wasser im Brunnen musste mit einem Eispickel aufgeschlagen werden. Die Vorräte reichten nicht immer aus, für lange Winter. Wer hier im Kloster wohnte, der musste mit Kälte und Hunger leben, und er durfte keine Ansprüche stellen.

Pater Georg lächelte. Seine Krankheit war bereits sehr weit fortgeschritten. Seine einzige Sorge galt nun Felix, der nicht für sich selbst sorgen konnte.

„Ich habe hier einen Brief“, sagte Pater Georg. „Er ist adressiert an Pater Jakob, dem Abt des Klosters Steingarten hinter diesen Bergen.“

„Pater Jakob“, wiederholte Felix.

„Ja“, lächelte Pater Georg. „Er wird sich um dich kümmern. Du musst diesen Brief zur Post in das Dorf bringen. Kannst du das für mich machen?“

„Zur Post?“ Bruder Felix schaute erwartungsvoll und hilfsbereit.

„Ja, unten im Dorf. Es sind nur zwei Stunden Fußmarsch, und es ist sehr wichtig.“

Felix überlegte. „Unten im Dorf?“ Noch nie war er so weit vom Kloster weg gegangen.

„Ja. Du darfst den Brief auf keinen Fall verlieren“, sagte Pater Georg. Er kannte Felix sehr gut und wusste, wie dieser seine Anweisungen umsetzte.

„Du steckst diesen Brief in deine Tasche und gehst mit ihm hinunter in das Dorf. Ja? Unten im Dorf fragst du jemanden, wo die Post ist.“

„Ja, wo die Post ist.“

„Dort gehst du hin und gibst den Brief ab. Es ist sehr wichtig. Du gibst dem Mann in der Post diesen Brief.“

„Ja.“

„Er wird vielleicht fragen, wo die Briefmarke ist, aber hier steht, ‚Gebühr zahlt Empfänger‘. Dann wird er es annehmen.“

„Ja“, sagte Felix.

„Kannst du mir wiederholen, was du tun sollst?“ fragte Pater Georg.

„Unten im Dorf fragen, wo die Post ist und den Brief dem Mann geben.“

„Ja, mein Lieber“, lächelte Pater Georg, „komm zu mir.“

Bruder Felix beugte sich über Pater Georg, und dieser gab ihm einen Kuss auf die Stirn.

„So, und nun geh!“

Bruder Felix schnürte sich die Schuhe, zog seinen Mantel über, steckte den Brief sehr sorgfältig in die Tasche und ging los.

Der Weg hinab ins Tal war unwegsam, steinig und rutschig. Die einsetzende Schneeschmelze verwandelte den schmalen Weg in eine eisige Rutschbahn. Bruder Felix stieg unablässig den Weg hinab und konzentrierte sich auf seine Aufgabe. Immer wieder prüfte er, ob sich der Brief noch in seiner Tasche befand.

Als er das Dorf erreichte, war Bruder Felix erschöpft, und er hatte den Begriff für die Poststation vergessen. Er winkte einem Bauern zu, der mit seiner Schubkarre den Weg kreuzte.

„Ich muss dir das geben, dir geben“, sagte Felix und zeigte dem Bauern den Brief.

„Mir?“ Verwundert blickte der Bauer auf die Adresse des Briefs. Aber er verstand sofort.

„Du musst damit zur Post, Bruder“, sagte der Bauer. „Ich kann dir den Weg zeigen, wenn du willst.“

„Ja“, sagte Felix.

Der Bauer stellte seine Schubkarre ab und begleitete Felix die Straße hinunter.

„Wir müssen uns beeilen, denn gleich ist es Zwölf“, sagte der Bauer. „Dann macht die Post zu.“

Er begann schneller zu gehen und drängte Bruder Felix, sich ebenfalls zu beeilen. Doch dieser war durch seine Erschöpfung nicht mehr in der Lage, seinen Schritt zu beschleunigen.

Felix sah die vielen Häuser, die entlang der Straße gebaut waren. Einige Mauern waren schon alt und zeigten Risse. Er erinnerte sich an die Mauer des Hühnerstalls, die er einmal neu aufbauen musste, weil sie im Sturm umgefallen war. Es gelang ihm, diese Mauer aufzustellen, weil er jeden Stein exakt platzierte. Jeder Stein war für ihn wichtig, und so konnte die Mauer wieder stehen.

„Wenn du einen Stein auf den anderen stellst“, sagte Felix, „kann die Mauer lange halten, sehr sorgfältig.“

Der Bauer schaute Felix verwundert an.

„Ja“, sagte er und nickte. „Ja. Das ist richtig.“ Er verlangsamte seinen Schritt. „Du meinst damit, einen Schritt nach dem anderen. Die Eile ist nicht so wichtig.“ Er überlegte. „Wichtig ist, dass man dabei sorgfältig ist, was man tut.“

„Ja“, sagte Felix.

Sie erreichten die Post, aber sie war bereits geschlossen.

„Ich weiß, wo der Postbeamte wohnt“, sagte der Bauer. „Wir gehen zu ihm nach Hause.“

„Ich kann diesen Brief nicht mehr annehmen“, sagte der Postbeamte, als die beiden an seiner Haustüre klingelten. „Die Poststelle hat pünktlich um Zwölf zugemacht. Ich habe auch keine Zeit. Bitte kommt morgen wieder.“

„Es ist sehr wichtig“, sagte der Bauer.

„Ich habe auf den Brief sehr gut aufgepasst, habe ich“, sagte Bruder Felix.

„Ja“, bestätigte der Bauer. „Wer mit Sorgfalt arbeitet, der braucht keine Eile. Es ist wie beim Bau einer Mauer. Ist das nicht richtig, Bruder?““

„Ja“, sagte Felix.

„Mmh“, der Postbeamte überlegte. „Ja. Das du hast recht. Oft denkt man, man hat keine Zeit, oder man ist überpünktlich. Oft stellt es sich heraus, dass man seine Arbeit nur schlampig ausgeführt und nicht richtig aufgepasst hat, weil man zu sehr auf die Uhr geschaut hat.“

„Ja“, sagte der Bauer. „dieser Bruder hat uns sofort durchschaut.“

„Das ist wirklich sehr gut“, sagte der Postbeamte. „Oft bin ich einfach zu überpünktlich.“

„Und ich meine immer, ich muss mich beeilen“, sagte der Bauer.

„Ja“, sagte Bruder Felix.

„Also gut, dann gib mir den Brief. Ich werde ihn mitnehmen.“

Der Postbeamte schaute auf den Umschlag.

„Gebühr zahlt Empfänger“, sagte er. „Das ist unsicher, weil oftmals der Empfänger einen Brief nicht annehmen kann. Hier. Ich habe noch eine Marke, die klebe ich drauf. Dann weißt du, dass der Brief auch sicher ankommt.“

„Ja“, sagte Bruder Felix.

„Das ist schön, dass wir miteinander gesprochen haben“, bedankte sich der Postbeamte. „Ich werde meine Arbeit in Zukunft mit mehr Sorgfalt ausüben und nicht immer auf die Zeit schauen.“

Der Bauer begleitete Felix zurück bis zum Ortsausgang und schüttelte ihm die Hand.

„Danke“, sagte er. „Ich habe sehr viel von dir gelernt.“

Als Bruder Felix gegen Abend das Kloster erreichte, lag Pater Georg sanft lächelnd im Bett. Er lebte nicht mehr. Felix setzte sich an sein Bett und schaute seinen alten Freund lange an. Er streichelte seine Hand und freute sich über die vielen schönen Stunden, die sie gemeinsam verbracht hatten. So viel haben sie gemeinsam gelacht. Er lachte auch, und seine Augen glänzten.

Bruder Felix kannte bereits seine Aufgabe, die er im Laufe der Jahre bei den anderen verstorbenen Brüdern hatte. Er zimmerte einen Sarg und beerdigte Pater Georg im Klostergarten. Es war die schönste Stelle, die er ihm aussuchte, unweit der alten Linde, mit dem weit ausladenden Blätterdach. Felix selbst hatte in jungen Jahren diese Linde gepflanzt. Gemeinsam sind sie alt geworden, und nun war sie für ihn das Herzstück des Klosters.

Wie gerne wäre er ein Baum. Wie sehr wünschte er sich anstelle der Linde im Klostergarten zu stehen und mit seinen weiten Ästen die Menschen behüten, die unter ihm Schutz suchten. Dieser Baum hatte nichts weiter zu tun, als da zu sein, zu stehen und zu schweigen.

„Wenn ich Samen in die Erde stecke“, sagte er, als er das Grab bedeckt hatte, „kommt neues Leben. Leben geschenkt.“

Er begoss das Grab mit Wasser.

Zwei Wochen später klopfte es an der Pforte des Klosters. Felix wischte sich die Hände seiner Gärtnerschürze ab und öffnete das Tor. Der alte Mönch hatte in dieser Zeit nicht ein Wort gesprochen und hatte beschlossen, gemeinsam mit der alten Linde zu schweigen.

Drei Brüder in langen, schwarzen Kutten traten ein und wischten sich den Schweiß von der Stirn. Ihre letzte Wegstrecke hinauf zum Kloster forderte von ihnen die letzten, körperlichen Reserven.

„Sei gegrüßt“, keuchte der Erste. „Ich bin Bruder Claudius. Das sind die Brüder Franz und Severin. Pater Jakob vom Kloster Steingarten schickt uns, dass wir euch helfen sollen.“

Felix schaute die Besucher schweigend an.

„Bruder?“, fragte Claudius. „Ist alles in Ordnung?“

„Ja“, antwortete Felix. Dies war das erste Wort seit langer Zeit.

„Sehr gut“, sagte Bruder Claudius. „Wir möchten gerne Pater Georg sprechen.“

Felix drehte sich um und führte die Besucher zum Klostergarten. Die drei Brüder schritten hinterher.

„Ich wusste, dass ihr kommt“, freute sich Felix.

Er blieb am Grab des Abts stehen. Die drei Brüder blickten sich verlegen an.

„Oh, das tut uns leid“, sagte Claudius. „Wir haben Bruder Severin mitgenommen, der ein sehr guter Arzt ist. Doch leider ist es jetzt zu spät.“

„Wenn ich Samen in die Erde stecke“, sagte Felix, „kommt neues Leben. Leben geschenkt.“

Die Ordensbrüder schwiegen und überlegten, was Bruder Felix damit sagen wollte.

„Ja“, sagte schließlich Bruder Franz. „Pater Georg war ein sehr weiser und kluger Lehrer. Das, was er an Wissen in die Welt bringen konnte, wird mit Sicherheit weiterwachsen und Früchte tragen.“

„Das ist ein schöner Gedanke, Bruder“, sagte Claudius nachdenklich. „Das Wirken eines Menschen geht noch sehr weit über seinen Tod hinaus und wächst noch lange Zeit weiter. Von einem Samen können wir viel lernen.“

„Der Tod von Pater Georg ist sicherlich ein großer Verlust für dich“, fragte Bruder Severin.

Felix sah zur großen Linde empor. Alle Blätter waren im Herbst herabgefallen, bis auf eins. Ein welkes Blatt war noch übrig, überstand den langen Winter und wehte am Zweig im Wind. Felix war auch der Letzte, der im Kloster übrig blieb. Doch die Knospen des herannahenden Frühlings waren bereits überall sichtbar.

„Im Herbst fallen die Blätter. Platz für neue Blätter“, sagte Felix.

Die Brüder nickten und schwiegen. Dieser Satz regte sie wieder zum Nachdenken an.

„Das ist richtig“, sagte Bruder Franz. „Es gibt kein Ende. Immer findet Erneuerung statt.“

„Ja“, ergänzte Bruder Claudius. „Das Alte macht dem Neuen Platz. Das ist ein schöner Gedanke. Von einem Baum können wir sehr viel lernen.“

„Du bist Bruder Felix?“, fragte Severin.

„Ja“, antwortete Felix und schaute weiter zur großen Linde. Ihm fiel es schwer, so viele Worte zu sprechen.

„Wir haben dir etwas zu essen mitgebracht, Kartoffeln, Äpfel, Mohrrüben.“

„Hast du Hunger?“, fragte Franz. „Dann können wir gemeinsam etwas Schönes kochen.“

„Ja“, sagte Felix.

Er führte seine neuen Gäste in die Küche. Felix hielt die Küche stets in Ordnung. Er liebte es, die Töpfe und das Geschirr zu putzen, und die Regale sauber zu halten.

Die vier Brüder machten sich eine köstliche Speise. Felix konnte nicht sagen, wann er tatsächlich das letzte Mal gegessen hatte. Er ließ aber einen kleinen Teil seiner Mahlzeit auf seinem Teller übrig. Draußen begann es zu regnen.

„Bist du schon satt?“ fragte Severin.

„Nein“, antwortete Felix.

„Dann iss ruhig alles auf“, ermunterte ihn Severin.

„Die Wolke wird nie leer, wenn sie regnet“, antwortete Felix und schaute aus dem Fenster.

Die Brüder nickten und dachten nach.

„Ja, das stimmt“, sagte Claudius. „Sie entleert sich nie vollständig. Wenn der Regen aufhört, ist sie immer noch da. Ein Rest bleibt immer übrig.“

„Wenn wir die Speise auf dem Teller aufessen, dann leben wir in Fülle“, überlegte Franz. „Den Teller nicht zu leeren bedeutet, in Bescheidenheit und Dankbarkeit zu leben.“

„Wie die Wolke“, bestätigte Severin. „Sie lehrt uns Bescheidenheit und Dankbarkeit. Das ist sehr schön.“

Die Brüder nickten und lächelten Felix für diese Erkenntnis dankbar zu. Felix lächelte ebenfalls, nahm die Gabel und aß seinen Teller leer. Jetzt nickten die Brüder noch mehr.

„Du bist sehr weise“, sagte Severin. „Deine Bescheidenheit und deine Klugheit beschämen uns sehr.“

„Pater Georg hat uns geschrieben, dass wir dich in unser Kloster mitnehmen sollen“, sagte Claudius.

„Im Brief stand, dass du Hilfe brauchtest“, ergänzte Franz. „Aber wir sind es, die Hilfe benötigen. Du bist für uns ein großer Lehrer.“

„Willst du nicht mit uns zum Kloster Steingarten kommen?“, fragte Severin. „Es wird uns eine Ehre sein.“

„Dort würdest du ein neues Zuhause bekommen“, ergänzte Claudius.

„Nein“, antwortete Felix.

Die drei Brüder schauten sich an, doch sie wollten Felix nicht weiter bedrängen.

Felix lächelte und dachte an seine Linde im Klostergarten. Pater Georg konnte nun im Schatten ihrer großen, weiten Äste und der dichten Krone liegen und ihren Schutz genießen. Sie war sein neues Zuhause, und dies war auch Felix Zuhause. Wie gerne wäre er dieser Baum.

„Jede Pflanze im Garten hat einen Namen“, sagte Felix.

Wieder schwiegen die Brüder und nickten.

„Ich verstehe“, sagte Franz. „Die Liebe und die Achtung, die du jeder Pflanze schenkst, ist sehr demütig und bescheiden. Du kannst sie nicht einfach verlassen und weg gehen.“

„Nein“, sagte Felix.

Bruder Felix lächelte bescheiden und seine kleinen Äuglein glänzten.

Nach einer Weile sagte er: „Bäume schweigen.“

Und so war es auch. Von nun an schwieg Felix. Ehrfurchtsvoll schwiegen auch die Brüder in seiner Gegenwart. Lächelnd und bescheiden führte Felix seine Arbeiten aus, für die er seit Jahrzehnten eingeteilt war. Und er war wie ein Baum, wie die große Linde im Garten. Wer sich in seine Nähe begab, der fühlte sich geborgen, als läge er im Schatten seiner weiten Krone.

Die Brüder gewöhnten sich an die Stille und sprachen immer weniger. Sie konnten Bruder Felix nicht einfach verlassen, und so blieben sie bei ihm.

„Lieber Pater Jakob“, schrieb Bruder Claudius in seinem Brief. „Du hast uns hier zum Bergkloster geschickt, um einen Mitbruder in unser Kloster Steingarten zu begleiten. Nun aber müssen wir dir berichten, dass dieser Bruder ein wunderbarer, erstaunlich weiser und kluger Mann ist. Wir konnten durch seine Worte Lehren empfangen, wie wir sie noch nie gehört haben. Er konnte uns Sichtweisen eröffnen, die zuvor niemand von uns hatte.

Nun ist Bruder Felix in ein Schweigegelübde getreten und wir haben uns diesem Gelübde angeschlossen. Dadurch erhalten wir fast täglich völlig neue Denkweisen, die für geradezu überschwänglich sind.

Bruder Severin, Bruder Franz und ich, werden in den Orden der schweigenden Mönche des Bruder Felix eintreten und hier wohnen bleiben. Wer immer mit zu uns ziehen will, der sei herzlich zu uns eingeladen.

Mit herzlichen Grüßen, Eure Brüder Claudius, Franz und Severin.“